Abflug – Düsseldorfer Flughafen

Abflug – Düsseldorfer Flughafen

Abflug – Düsseldorfer Flughafen - 1.Tag 2018

Jetzt geht es endlich wieder los nach Paraguay.

Es ist Freitag Nachmittag und wir begeben uns zum Flughafen. Wir kommen beide gerade von der Arbeit und sind jetzt schon müde. Eigentlich ein gutes Zeichen um im Flugzeug schlafen zu können…

Diesmal fliegen wir über Madrid. Nur einen Zwischenstopp und einige Stunden weniger unterwegs.

Wir sind im Flugzeug in Düsseldorf und bislang ist alles gut gelaufen. Nicht lange, dann landen wir auch schon wieder in Madrid. Für diesen kurzen Flug haben wir einfach nur 2 Plätze nebeneinander gebucht.

Landung in Madrid

So, wir sind gelandet und suchen unser Gate.

Der Flughafen ist verdammt lang.

Endlich haben wir unser Gate gefunden und jetzt heißt es nur noch warten auf das check-in, dann kommt der lange Flug und wir müssen uns nur nuch zurücklehnen.

Leider sind die gebuchten Sitze auch nicht das wahre, wenn die Leute vor uns denken sie wären die einzigen im Flugzeug und den Sitz komplett zurück lehnen.

Wir können nicht einmal was sagen, weil sie keine Deutsch sprechen. Und wir bekommen Beklemmungen. Aber egal, versuchen sich abzulenken.

Endlich in Asuncion

So, wir sind gelandet und haben es hinter uns.

Das Essen war…naja…Flugzeug essen halt.

Die Kontrollen haben wir alle hinter uns, jetzt müssen wir nach einem Schild mit unseren Namen Ausschau halten, weil wir vorab ein Auto bei „Frakra“ gemietet haben. Wir haben uns, wie in dem anderen Urlaub, für einen Allrad-Geländewagen entschieden. Nach der letzten Reise und den Straßenbegebenheiten dachten wir es wäre das beste.

Am Flughafen hat ein Mitarbeiter der Autovermietung auf uns gewartet und draußen die Übergabe mit uns gemacht. Er hat etwas Deutsch gesprochen, was uns weiter geholfen hat. Allerdings konnten wir natürlich nicht alles fragen was wir wollten, weil er die Sprache dann doch nicht so gut beherrscht hat.

Die Autofahrt beginnt

Wir versuchen es einfach mit dem Auto.

Das erste Desaster findet auch gleich direkt statt…der Wagen gepiepst..peinlich.

Nachdem wir den Fehler herausgefunden geht es ab schleunigst weiter.

Auf zu Gabi und Dirk.

Die Adresse haben wir und ein Offline-Navi für Paraguay ist auch in Deutschland installiert worden.

Leider findet das Navi die Adresse nicht und das zweite Desaster lässt nicht lange auf sich warten.

Der Tank ist fast leer und wir haben auch nicht mehr viel Geld vom letzten Urlaub dabei. Aber wir wollten dann wenigsten für das Geld tanken was wir in der Tasche haben. Und siehe an, so wenig war es doch nicht. Also kann die Suche weiter gehen. Mitten in Südamerika ohne Funktionierendes Navi und ohne Internet.

Nächstes Mal wechseln wir direkt erstmal etwas Geld am Flughafen, auch wenn die Kurse schlecht sein sollten, aber sowas will ich nicht noch einmal haben.

Wir suchen unsere Unterkunft

Jetzt sind wir schon mal in den Stadtteil gefahren, wo die zwei ihr Unterkunft haben sollen und haben es trotzdem nicht gefunden.

Also heißt es nachfragen…mit Händen und Füßen finden wir, nach der lieben Hilfe eines Paraguayers, eine Deutsche Frau im Dorf. Nur leider die falsche, haha.

Aber sie kann uns den Weg erklären.

Also ab, wir sind schon spät dran. Gabi und Dirk sind schließlich extra früh aufgestanden, weil unser Flug um kurz nach 6 Uhr morgens landen sollte.

Verkehrskontrolle

Da lässt das dritte Desaster auch nicht lange auf sich warten.

Verkehrskontrolle und wir haben keine Ahnung was wir falsch gemacht haben.

Der Polizist sagt immer nur „Luz..Luz…“ und zeigt auf den Lichtschalter.

Wir haben schon Panik, haben aber dann das Licht angemacht in der Hoffnung, dass er das meint, und er geht weg.

Frage…können wir nun weiter fahren oder nicht? Aber der Polizist steht schon wieder an seinem Häuschen und trinkt Terere, dann fahren wir jetzt einfach weiter. Da uns keiner folgt, wird wohl alles gut gewesen sein.

Spanisch ist unumgänglich

Die Sprache zu beherrschen ist besser…sogar im Urlaub.

Gerade hier in Paraguay hilft Dir auch kein Englisch.

Und leider haben wir es nach dem letzten Urlaub verschlammt zu lernen.

Endlich haben wir Die „Pension Kunterbunt“ gefunden und können uns nun etwas ausruhen.

Puh, was eine Tortour, aber wir werden hier sehr herzlich begrüßt.

Die Pension Kunterbunt

Die Pension Kunterbunt. Von der Straße aus sehr unscheinbar, weil alles zugewachsen ist, aber auf dem Grundstück ist es Traumhaft schön.

Die zwei haben sich wahnsinnig viel mühe mit der Floralen Gestaltung gegeben und dass es so „Zugewachsen“ ist ist Wunderschön. Nicht etwa mit Unkraut. Nein, viele Toll aufeinander abgestimmte Bäume, Pflanzen und Palmen wachsen hier. Es ist sehr privat, dass nicht jeder von der Straße aus reinschauen kann und man völlig entspannen kann.

Für`s erste sind wir echt begeistert.

Es werden uns auch direkt Getränke angeboten. Sehr liebenswert die beiden.

Wir kommen jetzt erstmal an…

Gabi zeigte uns gerade unser Zimmer. Das ist auch sehr schön geworden und liebevoll eingerichtet.

Es gibt auch noch ein weiteres neben uns und eins gegenüber.

Der Stilmix ist gemixt mit Paraguayischen und Deutschen Akzenten.

Unser Zimmer ist das größere der zwei nebeneinanderliegenden mit einem schönen Bad mit Dusche, einem großem Raum mit Bett und einer Essecke samt kleiner Küche. Zudem hat es noch einen kleinem Abstellbereich über dem Bett.

Es gibt viel zu erzählen

Wir sitzen erst einmal mit den zweien zusammen und Reden Stundenlang über uns, über sie, Paraguay und Deutschland und wie sie sich hier alles aufgebaut haben etc.

Es ist sehr interessant die verschiedenen Geschichten zu hören, wie auch schon im letzten Urlaub.

Sie haben sich das Grundstück damals gekauft mit einem Haus drauf und danach die Gästeunterkünfte drauf gesetzt. Den Garten haben sie auch selber gestaltet.

Es ist ein unglaublich gutes Gefühl wieder hier zu sein in Paraguay und sich mit den Zweien zu unterhalten. Hier kann man es definitiv aushalten, es ist wahnsinnig toll hier.

Jetzt wird es langsam mal Zeit die Sachen auszupacken.

Wir gehen für ein paar Minuten auf unser Zimmer und Dirk macht uns was zu essen…

Nach dem Essen haben wir weiter gequatscht.

Erste Termine werden gemacht

Dirk ruft Kris an, unsere Einwanderungshelferin und bespricht alles weitere mit ihr. Wir treffen uns Montag mit ihr und dann geht es los die Papiere zu beantragen.

Die zwei nehmen sich sehr viel Zeit für uns, geben uns Tips, auch, was wir hier noch sehen und erleben müssen.

Wir sitzen hier noch bis es dunkel wird und noch weiter. Aber wir sind auch kaputt und werden jetzt gleich ins Bett gehen. Der erste Tag neigt sich dem Ende zu. Es war sehr Abenteuerlich heute.

Schreibe einen Kommentar

16 − 11 =