Erster Tag

Erster Tag

Mbuni Straußenfarm

Tag 1 – Samstag der 30.04.2016

Mbuni Straußenfarm Martin Seelert

20 Stunden Flug

Nach ca. 20 Stunden Flug sind wir endlich in Asuncion gelandet. Den langen Flug mit zwei mal umsteigen hätten wir uns schlimmer vorgestellt.

Abgeflogen sind wir von Düsseldorf nach Amsterdam. Dort mußten wir zum ersten Mal Umsteigen und sind von Amsterdam nach Buenos Aires geflogen.

Die Zwischenstopps in Amsterdam und Buenos Aires haben jeweils ca. zwei Stunden gedauert. Durch das Anstehen bei den Passkontrollen und den Suchen nach dem jeweiligen Gate, dem Gang auf die Toilette und dem kurzen Blick in den Dute Free Shop ist die Zeit recht schnell vergangen.

Der 3$ Kugelschreiber

In Buenos Aires mussten wir noch einen Kugelschreiber für 3 US$ kaufen, damit wir später auf dem Flug nach Asuncion das Formular für das Visum ausfüllen konnten. Das Visum und der anders Schein werden im Flugzeug nach dem Start ausgegeben. Die waren leicht auszufüllen. Soweit ich weiß gibt es diese Formulare heute gar nicht mehr.

Endlich in Asuncion gelandet

Nach der Landung wurde unser Pass kontrolliert und der eine Teil des Formulars einbehalten. Den gelben Schein haben wir wieder mitbekommen. Wenn ich den jemals wieder finden sollte, dann werde ich ein Foto davon nachliefern.

Die Gepäckjäger

Direkt hinter dem Schalter an dem die Pässe kontrolliert werden kommen die Koffer an. Um die Kofferbänder herum stehen viele Männer mit Kofferwagen die sich einem Aufdrängen das Gepäck zu befördern.

Ich fragte einen älteren Herrn was er denn für diesen Service haben wolle. Er sagte 5$. Ich habe ihn auf 4$ runter gehandelt. Er hat sich dann unsere Koffer gepackt und sie zur Kontrollstation gebracht. Diese Station passierten wir, ohne dass unser Gepäck von den Zollbeamten kontrolliert wurde.

Wir kamen gar nicht so schnell hinter dem Gepäckträger her.

Geldwechel und Abheben vom Konto

In der Vorhalle hat uns Ute von der Autovermietung entdeckt. Sie hat uns die Geldwechselstube gezeigt und den Geldautomaten erklärt.

Übergabe des Autos

Danach gings zum Auto. Ute hat uns den Wagen gründlich erklärt.

Es müssen unbedingt zwei Warndreiecke, ein intakter Feuerlöscher und ein Erste Hilfe Kasten an Board sein. Das Vertragliche und Finanzielle wurde geregelt. Danach konnte es los gehen.

Straßenverkehr in Asuncion

Nachdem ich bereits gelesen hatte und von eingewanderten Deutschen gesagt bekommen habe, das der Verkehr in der Hauptstadt für Europäer sehr gewöhnungsbedürftig ist, es keine Beschilderung gibt und der Weg aus der Hauptstadt nicht leicht zu finden sei. Hatte ich Ute vorher schon per E-Mail gefragt ob sie uns aus der Hauptstadt bringen kann. Das hat sie zum Glück auch gemacht.

Der Verkehr war wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Die fahren einfach, wie sie wollen. Gerade Motorradfahrer kommen von allen Seiten und Richtungen.

Ab San Bernadino ging es alleine weiter

In San Bernadino hat Ute uns alleine weiter fahren lassen. Wir mussten nach Nueve Colombia, wo wir ein Zimmer auf der Mbuni Straußenfarm gemietet hatten. Unser Navi hat den Ort natürlich nicht gefunden und so haben wir erst mal Altos angesteuert.

Ute hatte uns vorher noch grob den Weg erklärt. Bis nach Altos ging es  auch ganz gut. In Altos wären wir beinahe in einen Baum gefahren. Als Europäer rechnet man nicht damit das die einfach schräg in den Verkehr wachsen. Hier in Paraguay geht das.

Pfützen können tiefe Löcher sein!

Bei Pfützen auf den Straßen muss man immer mit tiefen Schlaglöchern rechnen und deshalb sehr langsam fahren. Nach einem kurzen Blick in unsere *Landkarte haben wir den weiteren Weg nach Nueve Colombia gut gefunden.

Ankunft auf der Mbuni Straußenfarm

In dem kleinen Ort Nueve Colombia ist die Mbuni Straußenfarm gut ausgeschildert und dementsprechend sehr leicht zu finden. Nachdem wir, um zur Farm zu gelangen, das erste Mal die asphaltierte Straße verlassen mussten haben wir festgestellt, dass man in Paraguay auf jeden Fall einen Geländewagen braucht.

Die ganzen Vehrkehrsberuhigungshuckel kann man noch gut mit nem normalen Auto Bewältigen, aber die Sandstraßen sind schon ganz was anderes und man braucht genügend Bodenfreiheit.

Von Straußen begrüßt

Nach ca. einem Kilometer Sandstraße wurden wir von den ersten Straußen begrüßt. Schon der Zaun der Farm macht einen sehr gepflegten Eindruck.

Nach ein paar Hundert Metern kam das Eingangstor. Nach dem wir geklingelt haben wurde uns das Tor geöffnet und wir konnten mit dem Auto bis zum Gästeparkplatz fahren.

Wir hatten keine Buchung

An der Rezeption bekamen wir einen kleinen Schock. Unser Zimmer war gar nicht gebucht, obwohl wir das aus Deutschland alles per E-Mail geklärt hatten. Das lag daran, dass man nach der Bestätigung seiner Buchung innerhalb von sechs Wochen eine Anzahlung von der Hälft des Preises machen muss.

Da die Überweisung aus Deutschland nach Paraguay nicht so leicht möglich ist, wird das allerdings meist nicht gemacht. Irgendwo ist da auf beiden Seiten was schief gelaufen. Ich hätte auch ein paar Tag vor der Abreise nochmal nachfragen können.

Bungalow statt Gästezimmer

Zum Glück war aber noch was für uns frei. Wir haben einen der Bungalows genommen. Die Bungalows sind einfach nur sehr schön. Liebevoll eingerichtet mit allem was man braucht.

Eine kleine Küche mit Töpfen, Pfannen und Geschirr. Ein Wohnzimmer mit einem kleinen Fernseher, einem Tisch, einem Sessel und einer Couch. Ein Schlafzimmer mit einem großen Bett und einem Großen Schrank.

Im Schrank befindet sich noch ein kleines abschließbares Fach für Wertgegenstände. Ein Badezimmer mit großer Dusche und WC. Die Fenster sind mit Gittern gesichert und zusätzlich gibt es noch eine Alarmanlage.

Auf der kleinen Terrasse vor der Tür stehen zwei bequeme Stühle. Dort kann man wirklich herrlich sitzen mit Blick auf die liebevoll hergerichtete Anlage und die Strauße.

Zu kalt für den Pool

Leider war das Wetter etwas zu kalt um in den Pool zu springen. Aber um sich etwas am Pool in die Sonne zu setzen hat es gereicht.

Zum Mittag haben wir in dem Restaurant der Farm gegessen. Das Essen war sehr lecker. Mittag für zwei Personen, eine große Pizza Salami und ein 400g Steak mit Pommes, mit einem Kaffee und einem Wasser hat ca. 130000 G gekostet.

Nach dem Mittagessen haben wir noch etwas am Pool in der Sonne gesessen. Leider war es zu kalt um in den Pool zu springen.

Ohne Abendessen ab ins Bett

Danach sind wir in unseren Bungalow gegangen und waren so müde das wir ohne das Abendessen ins Bett gegangen sind. Die Nacht war allerdings sehr kalt. Sarah hat ganz besonders gefrohren.

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